Outplacement-Beratung im Wandel

Outplacement: Dauerhafte Strategien werden immer wichtiger
Outplacement: Dauerhafte Strategien werden immer wichtiger

Die Aufgabe der Outplacement-Berater liegt heutzutage mehr denn je darin, mit Klienten langfristige Karriereperspektiven zu erarbeiten und sie bei beruflichen Entscheidungen zu unterstützen. Herbert Mühlenhoff hat zu diesem Thema einen Artikel für die Personalwirtschaft verfasst, dessen wichtigste Punkte hier zusammengefasst werden.

Die Rolle des Outplacement-Beraters hat sich über die Jahre gewandelt. Grund hierfür sind die veränderte Wirtschaftslage, die Globalisierung und der technologische Fortschritt. In den 1960 er Jahren wurden Outplacement-Berater von Unternehmen hauptsächlich deshalb hinzugezogen, damit diese sich um den entlassenen Mitarbeiter kümmern. Seine Verarbeitung der Entlassung und seine Anschlussstelle standen im Mittelpunkt. In den 1980 er und 1990 er Jahren setzte sich eine weitere Erkenntnis durch: Auch das gesamte Unternehmen profitiert von Outplacement. Der Grund für diese neue Sichtweise: Die Zeiten der Vollbeschäftigung waren vorbei, und viele Unternehmen sahen sich zu Massenentlassungen gezwungen. Wenn diese schon unvermeidlich waren, sollte der Prozess sozialverträglich gestaltet werden. Zudem rückten die verbleibenden Mitarbeiter und ihre Loyalität in Personalabbauprozessen in den Fokus.

Heute gilt es, für den betroffenen Mitarbeiter eine dauerhafte Karrierestrategie auszuarbeiten, die nicht auf ein einzelnes Unternehmen fokussiert ist. Ziel ist, dass der Klient eine langfristige berufliche Strategie entwickelt und seine Employability sichert.

HR-Management wird entlastet

Viele Unternehmen verfügen heutzutage über geringe interne HR-Ressourcen. Dies ist ein weiterer Grund, aus dem Outplacement-Dienstleistungen immer gefragter werden. Umfangreiche Trennungsprozesse können vielfach nicht mehr unternehmensintern bewältigt werden. Ein externer Berater entlastet die Personalverantwortlichen erheblich.

Beratung und Begleitung bei schwierigen Entscheidungsfindungen gehören zu den wichtigsten Outplacement-Bausteinen. Das mittlere Management spielt während eines Trennungsprozesses eine besondere Rolle, betont Herbert Mühlenhoff. Sie sind diejenigen, die die Kündigung aussprechen müssen, obwohl sie diese nicht entschieden haben. Dadurch gelangen sie in einen Loyalitätskonflikt. Hier setzen die Outplacement-Spezialisten mit einem entsprechenden Coaching an, um diese schwierige Situation erfolgreich zu meistern.

Das Prinzip der doppelten Freiwilligkeit verlangt ebenfalls häufig nach einem Business Coach. Mitarbeiter benötigen bei solchen schwierigen selbstverantwortlichen Karriereentscheidungen häufig professionelle Begleitung und Unterstützung bei der Entscheidungsfindung.

Lesen Sie mehr zu den Aufgabenbereichen der Outplacement-Berater im Wandel der Zeit.
Den Artikel von Herbert Mühlenhoff für die Personalwirtschaft können Sie hier herunterladen: Personalwirtschaft_Presseartikel_Mühlenhoff

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