Archiv der Kategorie: Ratgeber & Hintergründe

Welche Vorteile birgt das Prinzip der Doppelten Freiwilligkeit?

Doppelte Freiwilligkeit als Instrument zur Trennung im gegenseitigen Einvernehmen
Doppelte Freiwilligkeit als Instrument zur Trennung im gegenseitigen Einvernehmen

Im Zuge eines Personalumbau- und abbaus ist die Doppelte Freiwilligkeit eine gute Alternative zur betriebsbedingten Kündigung. Sie kann für beide Parteien Vorteile bieten. Welche das sind, fassen wir hier zusammen.

Bei unternehmensinternen Restrukturierungen ist ein Personalumbau- und abbau häufig unumgänglich. Die Doppelte Freiwilligkeit ist ein Instrument, das hierbei zum Einsatz kommen kann. Arbeitgeber sprechen keine Kündigungen aus und erstellen keinen Sozialplan, stattdessen offerieren sie ausgewählten Mitarbeitern eine berufliche Perspektivenberatung.

Doppelte Freiwilligkeit: Definition

Das Prinzip der Doppelten Freiwilligkeit bedeutet: Unternehmen überlassen ausgewählten Mitarbeitern selbst die Entscheidung zwischen einer innerbetrieblichen Versetzung, einem Aufhebungsvertrag oder der Fortsetzung der Karriere außerhalb des Unternehmens. Ein Aufhebungsvertrag kommt nur zustande, wenn sowohl der Arbeitgeber als auch der Mitarbeiter diesen akzeptieren und mit allen Konditionen einverstanden sind. Auf diesem Weg können Unternehmen den Personalabbau fair und zügig gestalten.
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Outplacement und Führungskräfte – eine erfolgreiche Verbindung

Outplacement und Führungskräfte
Outplacement und Führungskräfte

Entlassung? Wackliger Job? Das sind für jeden Arbeitnehmer schwere Situationen – auch für Führungskräfte. Warum das so ist und wie eine Outplacement-Beratung sowohl den Arbeitnehmer als auch das Unternehmen effektiv unterstützen kann, erfahren Sie hier.

Outplacement kostet Unternehmen Geld. Dennoch ist es eine gute Investition, auf die viele Unternehmen nicht verzichten möchten. Sie zeigen auf diesem Weg soziale Verantwortung, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Einsparungen und – damit einhergehend – Entlassungen erfordern. Wenn die einzige Alternative darin besteht, Mitarbeiter zu entlassen, haben Unternehmen den Anspruch, diese fair und sozialverträglich zu gestalten.

Outplacement-Berater haben die Aufgabe, den entlassenen Mitarbeiter in eine neue Funktion zu bringen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn der betroffene Mitarbeiter bereits seit Jahren oder vielleicht Jahrzehnten im gleichen Unternehmen beschäftigt war. Nicht nur dass ihm eine Strategie für den Bewerbungsprozess fehlt, ebenso fehlt ihm Know-how, beispielsweise worauf er bei Stellenanzeigen achten muss oder wie er sich auf ein Bewerbungsgespräch vorbereitet. Bewerbungstrainings sind deshalb ein wichtiger Bestandteil der Outplacement-Beratung.
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Stellenanzeigen richtig lesen

Stellenanzeigen richtig lesen
Stellenanzeigen richtig lesen

Was steckt hinter welcher Formulierung? Was sagt die Anzeige über die Unternehmenskultur aus? Welche versteckten Codes gibt es? Worauf Sie beim Lesen von Stellengesuchen achten sollten, erfahren Sie hier.

Bewerbungstraining ist ein wichtiger Bestandteil der Outplacement-Beratung. Deshalb taucht das Thema auch immer wieder auf unserem Outplacement-Blog auf, beispielsweise hier oder hier.
 
Heute soll es darum gehen, wie man Stellenanzeigen korrekt liest. Denn ebenso wie im Arbeitszeugnis finden sich auch hier versteckte Hinweise, die man als Bewerber richtig deuten muss. In einer Stellenausschreibung stecken wesentlich mehr Informationen, als auf den ersten Blick erkennbar. Nicht nur im Text selbst, sondern auch hinsichtlich Gestaltung und Aufbau. Wir zählen hier relevante Aspekte auf.
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Wie Arbeitnehmer von Outplacement profitieren können

Wie Arbeitnehmer von Outplacement profitieren können

 
Von einer Outplacement-Beratung profitieren nicht nur Unternehmen. Auch die betroffenen Arbeitnehmer können eine Menge Nutzen aus der Beratung ziehen. Welche Vorteile das sind, fasst die Outplacement Blog-Redaktion hier für Sie zusammen.

Unternehmen, die sich von Mitarbeitern wegen einer Re- oder Neupositionierung trennen müssen, agieren aus der Einsicht, ihre betriebliche Strategie künftig neu oder verändert auszurichten. Wenn Unternehmen zu der Entscheidung gelangen, Geschäftsfelder aufzugeben, in Form von Outsourcing zu verlagern oder sich auf die Entwicklungen von neuen Produkten oder Dienstleistungen zu fokussieren, hat dies Folgen für die Belegschaft. Bei der Streichung von Geschäftsfeldern werden die Kompetenzen der Mitarbeiter, sofern sie an anderer Stelle im Unternehmen keinen Einsatz finden, nicht mehr benötigt. Auch bei der Aufstellung von neuen Geschäftsbereichen kann sich herausstellen, dass bestimmte Prozesse mit den vorhandenen Mitarbeitern nicht bewältigt werden können. Ein Personalaustausch ist erforderlich.
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So helfen Ihnen Social Media-Netzwerke im Berufsleben

Social Media-Netzwerke im Berufsleben
 

Social Media sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und werden von immer mehr Menschen täglich intensiv genutzt. Welche der Skills, die man sich durch den regelmäßigen Umgang mit Social Media antrainiert, lassen sich gut im Job nutzen und zum beruflichen Netzwerken einsetzen? Das erfahren Sie hier auf dem Outplacement-Blog.

Die Nutzung von Social Media und der eigene Joballtag lassen sich längst nicht mehr klar voneinander trennen. Und das gilt nicht nur für Social Media-Manager und Online-Marketer. Viele Kenntnisse und Fertigkeiten, die Sie im Umgang mit Twitter und Co. an den Tag legen, können Sie gut im Job anwenden. Das Outplacement-Redaktionsteam listet hier Beispiele auf.
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Fragen rund um die Bewerbung

Fragen rund um die Bewerbung
Fragen rund um die Bewerbung

Wie bewerbe ich mich richtig? Im Outplacement-Blog erfahren Sie, wie Sie Ihre Bewerbung einsenden, auf welche branchenspezifischen Unterschiede geachtet werden muss und wie Sie die häufigsten Bewerbungsfehler vermeiden.

Wie sende ich meine Bewerbung ein?

Während früher die postalisch eingereichte Bewerbungsmappe Standard war, ist heute in vielen Fällen eine Bewerbung per E-Mail oder das Ausfüllen eines Online-Bewerbungsformulars Usus. Dennoch gilt heute ebenso wie damals: Die Bewerbung muss vollständig sein – und ihr Inhalt überzeugen. Das heißt ganz konkret: Statt Massenanschreiben sollten Sie individuell auf die ausgeschriebene Stelle formulieren und nur die Referenzen und Zeugnisse einreichen, die für die jeweilige Stelle relevant sind. Formulieren Sie kurz, prägnant und aktiv. Denn Personaler haben in aller Regel wenig Zeit.
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Social Media im Personalmarketing

Soziale Netzwerke bieten Unternehmen eine gesteigerte Webpräsenz und mehr Reichweite. Diesen Effekt machen sich Personaler zunehmend auch für die Suche nach passenden Fach- und Führungskräften zunutze.

Social Recruiting gegen Fachkräftemangel

Recruiting über Social Media
Recruiting über Social Media

Social Media-Plattformen und Karriereblogs sind für die Suche nach geeigneten Bewerbern eine immer wichtigere Ergänzung zu Stellenportalen oder der Karriere- Website von Unternehmen. Gründe hierfür sind die gesteigerte Reichweite sowie die virale Verbreitung des Stellenangebots, eine leichtere Identifizierung potenzieller Kandidaten sowie eine unkomplizierte Kontaktaufnahme.

Doch nicht jede Zielgruppe ist über Social Media-Kanäle gleich gut zu erreichen. Insbesondere jüngere Menschen suchen Jobs und Ausbildungsplätze in der Regel online – häufig in sozialen Netzwerken und mobil per Smartphone. Auch IT-affine Berufsgruppen nutzen branchenspezifische Diskussionsforen, um ihren Namen bekannt zu machen. Anders sieht es bei Führungskräften aus. Die einen wollen ihr Profil nicht veröffentlichen, um sich vor ungebetenen Wechselangeboten zu schützen, anderen fehlt die Zeit, um sich zu positionieren. Weiterlesen

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So verändern Social Media unsere Arbeitswelt

Outplacement: So verändern Social Media unsere Arbeitswelt
So verändern Social Media unsere Arbeitswelt

Facebook, Twitter und Co. verändern unseren Alltag. Das gilt nicht zuletzt auch für unser Arbeitsleben. Welche Bereiche in welcher Form von der digitalen Vernetzung betroffen sind, lesen Sie hier auf unserem Outplacement-Blog.

Im beruflichen Kontext dienen Social Media-Kanäle ebenso wie spezielle Blogs und Foren dem Wissens- und Erfahrungsaustausch. Über Social Media entstehen Netzwerke und Diskussionsforen.

Vernetzen und austauschen

Dank des Social Webs finden Nutzer schneller Lösungen für Probleme. Ob es um das Konfigurieren eines Druckers geht oder um komplexere Angelegenheiten wie arbeitsrechtliche Fragen. Natürlich ersetzt ein Blog-Kontakt oder eine Forumsdiskussion keine fachliche Beratung, aber sie können durchaus nützliche Hinweise  und wertvolle Empfehlungen enthalten.
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Veränderung von Arbeitswelten

Outplacement: Veränderung von Arbeitswelten
Veränderung von Arbeitswelten

Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel – einem Wandel, der sowohl Chancen und Herausforderungen mit sich bringt, zugleich aber auch neue Anforderungen an Arbeitgeber  und Arbeitnehmer stellt.

Es gibt viele unterschiedliche Gründe für Veränderungen in Unternehmen. Viele werden von der Transformation der Arbeitswelt bestimmt. Aktuell befinden wir uns im Wandel von einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft zur Arbeitswelt 4.0. Nicht nur die sich selbst organisierende Produktion, auch Industrie 4.0 genannt, ist im Kommen. Die Technologien werden auch die Arbeitswelt revolutionieren. Diese Veränderungen stellen sowohl für Mitarbeiter als auch für Unternehmen große Herausforderungen dar. Als Outplacementberater haben wir täglich mit ihnen zu tun, genau wie mit der Unsicherheit auf beiden Seiten, die mit diesen Change-Prozessen einhergeht.
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Outplacement: Neue Aufgaben für Berater

Outplacement: Neue Aufgaben für Berater
Outplacement: Neue Aufgaben für Berater

Arbeitswelt, Arbeitsmärkte und Berufsprofile haben sich im Laufe der letzten 20 Jahre vor allem durch die Digitalisierung stark geändert. In gleicher Weise wie sich die Unternehmensführung und das Personalmanagement auf neue Entwicklungen einstellen müssen, haben sich auch Funktionen und Aufgaben des Outplacementberaters gewandelt. Outplacementberater sind mehr denn je als Berufs- und Karriereberater gefragt.

Die Aufgaben und Funktionen von Trennungsberatern haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich gewandelt. Als in den 60er Jahren Arbeitgeber die ersten Outplacementberater beauftragten, lautete das Hauptziel, die Folgen einer Kündigung zu minimieren. Die Berater halfen den Betroffenen dabei, den Entlassungsschock zu bewältigen und schnell wieder in eine neue Position zu finden.

Im Laufe der 80er und 90er Jahre kam es zu einschneidenden Veränderungen. Die Zeiten der Vollbeschäftigung waren vorbei und die Arbeitsämter sahen sich nach Massenentlassungen mit einer Flut von Mitarbeitern konfrontiert. Im Zuge dieser Veränderungen wurde immer deutlicher, dass nicht nur der Entlassene, sondern das gesamte Unternehmen von einem fairen Trennungsablauf profitiert. Outplacement bedeutete: Das Unternehmen zeigt soziale Verantwortung für die gekündigten Mitarbeiter und sichert sich damit die Loyalität der verbleibenden Mitarbeiter. Outplacementberater gewährten dabei vor allem methodische Unterstützung für Gruppen von Mitarbeitern oder einzelne Fach- und Führungskräfte, damit diese den effektivsten Weg zu einer neuen beruflichen Perspektive fanden.
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