SozialvertrĂ€gliche Maßnahmen beim Personalabbau

 Viele Unternehmen kommen heutzutage nicht um das Thema Personalabbau herum, denn die wirtschaftliche Lage lÀsst oft keine andere Wahl. Wie aber lÀsst sich die Entlassung von Mitarbeitern sozialvertrÀglich gestalten?

Herbert MĂŒhlenhoff, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der MĂŒhlenhoff Managementberatung GmbH, fasst in einem Beitrag fĂŒr die Fachpublikation Arbeit und Arbeitsrecht zusammen, wie ein sozialvertrĂ€glicher Personalabbau gestaltet werden kann und ob eine Freistellung immer notwendig und sinnvoll ist.

Strategischer Personalabbau

Personallabbau aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen ist nicht so reibungslos umzusetzen, wie vielleicht auf den ersten Blick gedacht. Wichtig ist hierbei, den Trennungsprozess fĂŒr alle Beteiligten nachvollziehbar zu gestalten. Auch wenn KĂŒndigungen mittlerweile hĂ€ufig von einvernehmlichen AufhebungsvertrĂ€gen (Prinzip der doppelten Freiwilligkeit) abgelöst werden, ist es wichtig, Change-Prozesse sozialvertrĂ€glich zu gestalten. Kommunikation und ein strukturierter Prozessablauf gehören hierbei zu den wichtigsten Punkten, so Experte Herbert MĂŒhlenhoff.
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Outplacement-Beratung im Wandel

Outplacement: Dauerhafte Strategien werden immer wichtiger
Outplacement: Dauerhafte Strategien werden immer wichtiger

Die Aufgabe der Outplacement-Berater liegt heutzutage mehr denn je darin, mit Klienten langfristige Karriereperspektiven zu erarbeiten und sie bei beruflichen Entscheidungen zu unterstĂŒtzen. Herbert MĂŒhlenhoff hat zu diesem Thema einen Artikel fĂŒr die Personalwirtschaft verfasst, dessen wichtigste Punkte hier zusammengefasst werden.

Die Rolle des Outplacement-Beraters hat sich ĂŒber die Jahre gewandelt. Grund hierfĂŒr sind die verĂ€nderte Wirtschaftslage, die Globalisierung und der technologische Fortschritt. In den 1960 er Jahren wurden Outplacement-Berater von Unternehmen hauptsĂ€chlich deshalb hinzugezogen, damit diese sich um den entlassenen Mitarbeiter kĂŒmmern. Seine Verarbeitung der Entlassung und seine Anschlussstelle standen im Mittelpunkt. In den 1980 er und 1990 er Jahren setzte sich eine weitere Erkenntnis durch: Auch das gesamte Unternehmen profitiert von Outplacement. Der Grund fĂŒr diese neue Sichtweise: Die Zeiten der VollbeschĂ€ftigung waren vorbei, und viele Unternehmen sahen sich zu Massenentlassungen gezwungen. Wenn diese schon unvermeidlich waren, sollte der Prozess sozialvertrĂ€glich gestaltet werden. Zudem rĂŒckten die verbleibenden Mitarbeiter und ihre LoyalitĂ€t in Personalabbauprozessen in den Fokus.

Heute gilt es, fĂŒr den betroffenen Mitarbeiter eine dauerhafte Karrierestrategie auszuarbeiten, die nicht auf ein einzelnes Unternehmen fokussiert ist. Ziel ist, dass der Klient eine langfristige berufliche Strategie entwickelt und seine Employability sichert. Weiterlesen

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